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Neusser Reitercorps 1828
Neusser Reitercorps 1828 Historie des Neusser Schützenfestes “Uniformen und Schützentracht im Neusser Schützenwesen” von Joseph Lange (genehmigter Auszug, entnommen der Festschrift "Neusser Bürger Schützenfest” 27. bis. 31. August 1999) Was einmal als Corps der Ringstecher begann und mit berittenen Söhnen gutsherrlicher Familien bei passenden Gelegenheiten als Ehrengarde auftrat, hat sich über Wettrennen mit Ackerpferden und sonstigen Reiterspielen, bei denen "kühne Bewegungen" nicht fehlen, hochgedient zum festen Bestand im Neusser Schützendasein. Das war nicht immer so. Manchmal fehlten Reiter oder Pferde, in anderen Jahren machte die Ernte einen Strich durch die Terminplanung, dann war kein Chef zu finden, aber wenn sie einen hatten, dann brachten sie ihn übermütig um Mitternacht mit Musik nach Hause. Mitleid vernimmt man allerdings auch nicht mehr in ihren Reihen, wie in jenem Jahr 1868, als das Neußer Kreis-, Handels- und Intelligenzblatt meldete: "Um zu verhüten, dass Kirmes nicht mehr so viele Leute vom Pferd fallen oder wie die Sandsäcke auf ihrem Tier hangen, ist von Mitgliedern des Ringstecherkorps die Errichtung einer Reitbahn ins Leben gerufen worden....". So ziehen sie dann, befrackt, mit rotweißer Schärpe, bei der Königsparade mit Zylinder, den aber nur der Chef vor dem König schwenken darf, und sonst die Reiterkappe. Ein Ehrenplatz ist dem Reitercorps sicher: Wenn es gilt, die höchsten Würdenträger des Schützenfestes am Krönungsabend ins schönste Licht zu stellen, dann stehen nach altem Brauch mit Schützenkönig und Schützenkönigin auch Reitersieger und Reitersiegerin im Mittelpunkt des festlichen Geschehens.
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